Montag, 21. März 2016

Rezension "Splitterlicht"

"Splitterlicht"

Autor: Megan Miranda

Preis: 9,99 Euro

Verlag: Ravensburger

Inhalt: Elf Minuten ist Delaney unter dem Eis, bevor ihr bester Freund Decker sie aus dem eiskalten See herausziehen kann - und nach allem, was die Ärzte sagen, sollte sie eigentlich tot sein. Aber nach einer Woche im Koma erwacht Delaney - ohne bleibende Schäden. Und trotzdem ist nichts, wie es vorher war. Nach und nach zeigen sich Risse in Delaneys Alltag und ihrer Wahrnehmung. Unausgesprochene Gefühle zwischen ihr und Decker belasten Delaney zusätzlich, und sie fühlt sich plötzlich zu dem mysteriösen Troy Varga hingezogen, der nach einer Nahtoderfahrung dieselbe schreckliche Fähigkeit wie sie zu besitzen scheint: Beide spüren den bevorstehenden Tod anderer Menschen.

Fazit: Ich war erst sehr angetan von dem Buch. Ich habe es im Dezember in Halle gekauft, weil ich das Cover so schön fand und der Klappentext meine Neugier geweckt hatte. Den bevorstehenden Tod eines Menschen spüren? Das klingt richtig abgefahren! Und mir gefiel die erste Hälfte des Buches auch sehr, aber dann wurde es einfach nur noch unheimlich. Ich kann verstehen, dass man sich manche Leiden lieber erspart, wenn die Hoffnung auf ein gesundes Leben dahin ist. Aber das muss jede Person für sich selbst entscheiden! Wir dürfen uns, meiner Meinung nach, nicht zu Richtern über Tod und Leben machen. Wir würden auch nicht wollen, das jemand anderes über unser Leben bzw. unseren Tod bestimmt. Und in diesem Punkt haben sowohl Delaney, als auch Troy auf ganzer Linie versagt. Ich weiß nicht, welche Moralvorstellung die Autorin mir hier vermitteln möchte oder ob sie generell Sterbehilfe kritisieren/befürworten möchte, aber ich konnte mit abschließend mit dem Konzept nicht mehr anfreunden, weshalb ich für mich persönlich das Buch nicht sehr gelungen finde.

Wenn jemand das anders sieht, kann er sein persönliches Fazit gerne in die Kommentare schreiben! ;)

2/5  

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen