Sonntag, 22. Mai 2016

Rezension "Das Tor der Erlöser"

"Das Tor der Erlöser" Band 2

Autor: Adam J. Dalton

Preis: 14,99 Euro

Verlag: Blanvalet

Inhalt: Nur der Tod kann sie erlösen … Gegen alle Vernunft hofft Jillian einen Weg zu finden, wie er die alten Götter wiedererwecken und das grausame Imperium der Erlöser besiegen kann. Auch wenn er sich dazu auf eine gefährliche Reise begeben und seine Heimat Gottesgabe ohne Verteidigung zurücklassen muss. Und tatsächlich fällt die gewaltige imperiale Armee in Gottesgabe ein. Jillians geliebte Hella und eine Handvoll loyaler Mitstreiter widerstehen zwar fürs Erste der dunklen imperialen Magie. Doch die Erlöser können einen solchen Widerstand nicht ungestraft hinnehmen …

Fazit: Es gibt Bücher, die zerstören einen mental, weil sie so gut sind, dass man nach Beenden des Buches kein Sinn mehr im Leben sieht.
Und dann gibt es Bücher, die zerstören dich, weil die Geschichte einfach so abartig ist, dass man am liebsten weinen, nach draußen gehen, ein Taxi zum Flughafen nehmen und dann an einen Ort, an dem es keine Bücher gibt fliegen würde.
So in etwa ging es mir hier. Eigentlich finde ich, sollte man jedem Buch eine Chance geben, denn jemand hat sich daran gesetzt und sich die Mühe gemacht, dass zu schreiben. Und dieses Buch war wirklich LANG.
Also sage ich erst einmal etwas positives. Einige Passagen fand ich wirklich super geschrieben und die Dialoge waren zwischendurch, sogar echt witzig. Auch die Tatsache, dass alle Überschriften der Kapitel einen Satz bilden, was mir allerdings erst im letzten Kapitel aufgefallen ist, fand ich gut.
Das war dann leider aber auch alles, was ich dazu sagen kann.

Der Rest hat mir nämlich eher weniger gefallen. Es wurde aus der Sicht von ziemlich vielen Personen berichtet, deren nähere Zusammenhänge gar nicht vernünftig erläutert wurden. Generell wurde sehr zusammenhanglos erzählt. Und durch die Menge an Gedanken, war es schwierig zu folgen, wer jetzt was über wen denkt.
Der Stil war unglaublich anstrengend zu lesen und ich musste mich echt am Riemen reißen um mich immer vernünftig auf den Text konzentrieren zu können.
Was ich ebenfalls nicht so cool fand, war die Tatsache, dass einige Inhalte, gerade aus der Sicht von Praxis unglaublich überflüssig waren. Gut, diese: "Böse Leute beherrschen uns und wir sind zu einem Leben in ewiger Verdammnis verurteilt, wenn wir nicht kämpfen"- Bücher gibt es häufiger. Aber will ich ALLE Details wissen? Wie jemand auf grausamste... Nein, lassen wir das. Ich sage nur so viel, mir wurde ab und an wirklich schlecht.

Mir tut es auch irgendwie Leid, dass ich nichts positives sagen kann, denn ich hatte mir super viel davon versprochen.
Aber ich kann einfach nicht. Wirklich. Mr. Dalton, wenn Sie das jemals lesen: Es tut mir Leid.

1/5

Danke an das Bloggerportal und den Blanvalet - Verlag für das Rezensionsexmplar.

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