Donnerstag, 19. Mai 2016

Rezension "Dunkle Flammen"

"Dunkle Flammen"

Autor: Donna Grant

Preis: 9,99 Euro

Verlag: Heyne

Inhalt: Seit Jahrhunderten kämpft ein Clan mächtiger Drachenkrieger darum, seine Magie vor den Augen der Menschen zu schützen. Doch das Geheimnis der Drachen ist in Gefahr, als eines Tages die schöne MI5-Agentin Danae Lacroix auf ihrer Mission zufällig in ihr Versteck gerät und dort dem attraktiven Kellan begegnet. Obwohl die Liebe zu einer Menschenfrau verboten ist, kann Kellan Danae nicht widerstehen und lässt sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit ihr ein. Eine Affäre, die nicht nur den Zorn der Ältesten entfesselt, sondern auch den Erzfeind der Drachen auf den Plan ruft ...
Fazit: Das Buch hat mich tatsächlich in vielerlei Arten überrascht. Der Schriftstil ließ sich von Anfang an super lesen und man war direkt in der Geschichte drin. Mit der Er-Sie-Es-Perspektive die zwischen Kellan und Danae wechselte, war man mitten in der Gefühlswelt der beiden und hatte das Glück nicht so sehr auf die Folter gespannt zu werden, wie zum Beispiel bei "Weil ich Layken liebe", wo man ja überhaupt keine Vorstellung hatte was Will von Layken dachte. Die Verhältnisse waren also von Anfang an klar geklärt und es ergab sich eine Linie, die sich durch das ganze Buch gezogen hat. Wie sagt mein Lehrer immer so schön? Ein roter Faden.
Auch die Wahl der Informationen, die nach und nach dem Leser zugespielt wurden fand ich gelungen, denn so blieb bis zum Ende unklar, was das ganze jetzt bezwecken soll. Auch die Nebencharaktere fand ich sehr gut herausgestellt, weil man sich gut bildlich vorstellen konnte, wie die Personen miteinander interagieren. 
Jetzt würde jeder Mann, der das Buch gelesen hätte einwerfen: "Da ist doch überhaupt keine Handlung!" 
Dem muss ich in Teilen natürlich zustimmen. Gut, die Handlung war eben eher auf andere Dinge beschränkt. Allerdings war das für mich nicht ganz so tragisch. 

Was mir eher nicht so gefallen hat, betrifft auch den eben genannten Punkt. Auch wenn es mich nicht gestört hat, dass die Handlung nicht so ausgeprägt war, störte es mich aber schon, dass die Story deswegen so gestreckt wurde. Aus einer Kleinigkeit wurden plötzlich Fünf Seiten, die man sich auch hätte sparen können. Einige Szenen wurde derart oft wiederholt, dass es für mich kaum noch realistisch war. Das wäre, dann aber der einzige Kritikpunkt, den ich dem ganzen beimessen kann. 

Im Großen und Ganzen, handelt es sich um einen guten Auftakt in eine interessante Reihe, die bestimmt die ein oder andere Frau in ihren Bann ziehen wird. 

4/5

Herzlichsten Dank, an das Bloggerportal und den Heyne-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.   

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen