Sonntag, 1. Mai 2016

Rezension "Letzte Nacht"

"Letzte Nacht" 

Autor: Catherine McKenzie

Preis: 12, 99 Euro

Verlag: Heyne

Inhalt: Als der 39-jährige Familienvater Jeff überfahren wird und stirbt, fällt das Leben seiner Frau Claire in sich zusammen. Sie hat keine Zeit für Trauer und muss ihren Sohn auffangen, das Begräbnis arrangieren, mit wohlwollenden Familienmitgliedern umgehen. Dann reist auch noch Jeffs Bruder an, der zugleich ihr Exfreund ist. Doch auch eine andere Frau bricht bei der Nachricht von Jeffs Tod zusammen: Tish, seine Kollegin. Sie nimmt an dem Begräbnis teil, aber nur sie weiß, wie groß das Risiko ist, das sie damit auf sich nimmt. Und tatsächlich wird Claire auf sie aufmerksam und fragt sich, was diese Frau mit ihrem Mann verbunden hat …

Fazit: Vorab möchte ich sagen, dass meine Meinung vielleicht darauf zurück zu führen ist, dass dies das erste Buch seiner Art war. Zweitens bin ich für solche Romane anscheinend nicht geschaffen, denn ich habe es mehr mit der Wahrheit.
Auf dem Buchrücken stand, dass es eine Geschichte ist in der Wahrheit eine große Rolle spielt. Aber ich frage mich, ob überhaupt jemand jemals zu den anderen ehrlich war. Ich konnte mich überhaupt nicht in die Charaktere hineinversetzen und vor allem ihre Entscheidungen nicht verstehen. Ist das wirklich so schlimm mit den Erwachsenen? Dann bleib ich lieber ewig Fünfzehn. ;) 
Eigentlich hatte die Idee mich schon sehr neugierig gemacht. Eine Dreiecksspiel voller Geheimnisse? Ich bin dabei! Aber der Schreibstil hat mich schon unglaublich abgeschreckt. Es wurde aus der Ich-Perspektive geschrieben, wo man kaum etwas falsch machen kann. Aber wenn drei verschiedene Personen, von denen eine tot ist, berichten, verwirrt das und du musst immer erst zwei, drei Seiten lesen um zu verstehen, wer überhaupt gerade erzählt. 
Auch wenn ich die Charaktere nicht ganz verstehen konnte, so waren mir einige doch überaus sympathisch und trotz der ganzen Lügen, ist eins klar geworden: Wahre Worte sind nicht immer schön, aber die schönen Worte sind nicht immer wahr.   

2/5   

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar! ^^ 

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