Samstag, 18. Juni 2016

Rezension "These broken stars"


Titel: These broken stars
Autor: Amie Kaufman und Meagan Spooner
Preis: 19,99 Euro
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 496 Seiten

Inhalt: Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...
Fazit: Ich gebe ehrlich zu, dass es sich hier eher um einen Coverkauf handelte. Ich fand zwar den Klappentext ansprechend, allerdings war das Cover dann am Ende doch ausschlaggebend, sodass das Buch einfach mit musste. 
Doch nicht nur das Cover hat mich verzaubert. Die beiden Autorinen überzeugten mit Charme, Witz und Emotionen und das alles gleichzeitig. Denn die Gefühle wechseln sich dort fast so sehr, wie Lilacs Gemütszustand. 
Im ersten Moment grinst man, dank der frechen Sprüche, der beiden. Im nächsten läuft es einem kalt den Rücken runter, wenn Lilac ihre Eindrücke beschreibt. Dann muss man einfach verliebt seufzen und gleich darauf weinen. Okay, vielleicht geht es nur mir so, aber dieses Buch hat mich in ein Wechselbad meiner Gefühle reingeworfen und als ich es beendet hatte, war für mich eins klar: Alexandra, dieses Buch wird ab jetzt zu deinen Lieblingsbüchern gehören! 

Gerade diese kurzen Zwischeneinwürfe, fand ich super gemacht, denn dadurch wurde man erstens neugierig auf die Geschichte und zweitens werfen diese zwischenzeitlich Fragen auf, die die Spannung fördern. Also saß ich da, irre kichernd, zusammengerollt und laß und laß und laß, bis ich das Buch beendet hatte.
Der Stil ist sehr ansprechend und dadurch, dass sowohl Tarver, als auch Lilac ihre Sicht in der Ich-Perspektive schildern, kann man den emotionalen, sowie gedanklichen Werdegang von beiden genau nachvollziehen und kaum aufhören zu lesen.

Zu den Personen: Also Lilac erinnerte mich ab und an ein wenig an Eadlyn aus "Selection - Die Kronprinzessin". Die gleiche Arroganz, die aber im Grunde einen wundervollen Menschen versteckt, der sehr humorvoll und aufrichtig ist.
Tarver, ganz der Soldat ist super pflichtbewusst und diszipliniert, gleichzeitig aber auch sanft und liebevoll.
Mehr oder weniger eine ziemlich klischeehafte Zusammenstellung, doch die Überraschungen blieben nicht aus.
Es handelt sich nicht um eine dieser 0815 Geschichten, sondern ist schon sehr durchdacht. Auch die Idee das Ganze im All spielen zu lassen war grandios, denn neben dem "Marsianer" und "Red Rising", kenne ich noch keine Bücher, die dort spielen.

Letztendlich kann ich nur sagen, dass ich die Idee gut umgesetzt finde und das Buch mich wirklich begeistern konnte.

5/5

Am 25. November 2016 erscheint der zweite Teil "These broken stars - Jubilee und Flynn"
 

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