Sonntag, 28. August 2016

Rezension "Das Juwel - Die weiße Rose"


Titel: Das Juwel - Die weiße Rose
Autorin: Amy Ewing
Preis: 16,99 Euro
Verlag: Fischer
Seitenzahl: 400 Seiten


Inhalt: Violet ist auf der Flucht. Nachdem die Herzogin vom See sie mit Ash, dem angestellten Gefährten des Hauses, ertappt hat, bleibt Violet keine Wahl, als aus dem Palast zu fliehen oder dem sicheren Tod ins Auge zu sehen. Zusammen mit Ash und ihrer besten Freundin Raven rennt Violet aus ihrem unerträglichen Dasein als Surrogat der Herzogin davon. Doch das Juwel zu verlassen ist alles andere als einfach. Auf ihrem Weg durch die Kreise der Einzigen Stadt verfolgen die Regimenter des Adels sie auf Schritt und Tritt. Die drei Geflohenen schaffen es nur äußerst knapp, sich in die sichere Umgebung eines geheimnisvollen Hauses in der Farm zu retten. Hier befindet sich das Herz der Rebellion gegen den Adel. Zusammen mit einer neuen Verbündeten entdeckt Violet, dass ihre Gabe sehr viel mächtiger ist, als sie sich vorstellen konnte. Aber ist Violet stark genug, sich gegen das Juwel zu erheben?

Fazit: Wie bereits beim ersten Teil, finde ich das Cover absolut bezaubernd! Die Farbwahl ist toll und diese Akzente... huh, da schlägt das Herz eines jeden Mädchens ein klein bisschen schneller.
Das einmal bitte für meine Hochzeit. Also in zehn Jahren oder so... :D
Auch der Schreibstil ist wieder ganz fantastisch. Die Ich - Perspektive macht es wirklich super leicht, sich in Violet hineinzuversetzen, auch wenn ich ein paar mal mit der Zeit, die verwendet wird kämpfen musste. Ähnlich wie bei "Die Tribute von Panem" und anderen Büchern, fällt es mir immer unheimlich schwer, mich auf diesen Stil zu konzentrieren und ich brauche so zehn - zwanzig Seiten, bevor ich in der Geschichte drin bin.
Nun zur Geschichte. Nach dem bereits unglaublich bösen Cliffhanger im ersten Teil, geht es absolut spannend weiter. Die Flucht und all die Probleme und Geheimnisse die damit zusammen hängen, machen es einem unmöglich, dass Buch einfach wegzulegen. Neben einigen interessanten Nebeneffekten, wie Ravens Gabe, gibt es eine Schlüsselerlebnisse, die der Geschichte mehr Aufschwung geben sollen. 

Leider werden Ash´ und Violets Beziehung komplett nach hinten gestellt und man hört, was die beiden betrifft, kaum noch etwas. Dazu kommt, dass der Klappentext nahezu den gesamten Inhalt des Buchs angibt. Mal ehrlich: Was soll das?
Wenn Sie nicht wollen, dass ich ihr Buch lese, dann schreiben Sie es nicht! Ich finde es wirklich doof, dass quasi alles verraten wird, denn so ist Ash´ Gefangennahme, die so einen riesigen Wendepunkt im ersten Buch dargestellt hat, eine Sache von einem Kapitel.
Aber nun gut, belassen wir es dabei.

Was ich wiederum gut finde, ist das Amy Ewing ziemliche Kritik an der Gesellschaft übt, zwar eher auf das Juwel bezogen, aber man merkt, dass einiges sich durchaus auf die Neuzeit bezieht. Also will sie uns zumindest irgendeine Botschaft vermitteln, was ja ein Anfang ist.

Das Buch hat in mir ein Hoch und Tief verursacht, dass ich nicht genau sagen kann, ob es mir wirklich gefallen hat oder ob es ich nun doch nicht mag. Wenn ich außer acht lasse, dass mir nahezu die gesamte Handlung bereits verraten wurde und der neue Cliffhanger zugegebenermaßen mein Interesse schürrt, so kann ich sagen, dass ich das Buch schon okay fand. Es war nun nichts, was vielleicht für  5 Sterne spricht, aber ich bin bereit, ein gutes Mittelmaß für Stil und Idee zu geben ;)

3/5

 
 


1 Kommentar:

  1. Heey! Ich lese das Buch ja momentan und ich finde es schade, dass die Beziehung nach hinten gestellt wird, da ja auch im letzten Teil ziemlich auf die Beziehung angelegt wurde und man sich gefreut hat mehr darüber zu lesen :( Naja ich mag das bis jetzt total :) Super tolle Rezension mal wieder! ~Anita

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