Dienstag, 14. Februar 2017

Die Lux Reihe - Top oder Flop?

Hallöchen ihr Lieben,
wie ihr seht geht es heute um die Lux-Reihe, die ja im Allgemeinen recht viel gehypt wird, gerade auf Instagram und auch in meinem Freundeskreis. Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was ich bitte dazu zu sagen habe, weil jeder MUSS doch diese Bücher einfach nur lieben oder?
Falsch. Wenn ihr das folgende lest, krempeln sich vielleicht eure Zehnnägel hoch, ihr spürt das irrationale Bedürfnis mir Schmerzen zuzufügen und überlegt, wie man mich noch umstimmen könnte. Aber um des lieben Friedens Willen, lasst die virtuellen Steine fallen, immerhin sind wir doch zivilisierte Individuen – ganz im Gegensatz zu Daedalus oder dergleichen! 
VORSICHT! KANN SPOILER ENTHALTEN!
Also, wie kam ich auf die Reihe? Richtig wegen euch! Instagram, meine Freunde, jeder empfahl mir diese Bücher. Und hey, die Cover haben schon was für sich!
Aber als ich zu lesen begonnen hatte, war ich schnell schrecklich enttäuscht. Der erste Teil, kam mir vor wie ein Abklatsch von Twilight (was ich auch schon nicht so mochte) und war für mich auch einfach nur fragwürdig. Klar, der Stil ist immer super und auch echt amüsant, aber der Inhalt konnte auf keiner Linie wirklich überzeugen.
Das dreht sich das ganze erste Buch darum, wie sehr sie sich verabscheuen und immer wieder gegeneinander sticheln und man denkt: Yo, schieß den Typen ab und kümmer dich um deinen Mist.
Aber nein, Katy ist anscheinend keine Frau mit Prinzipien, es ist okay, wenn sie sich wie Dreck behandeln lässt.
Das finde ich nämlich noch unglaubwürdiger. Dann hassen sie sich ja mal mehr mal weniger, das erste Buch lang und dann plötzlich: Zweiter Band und Kehrtwende!
Wow! So überraschend! Plötzlich will er das Mädel doch und die macht natürlich einen auf „Du hast mir zu viel getan, ich kann dich nicht lieben“... Blablabla.
Meine Güte, so wie Ivy von ivy.booknerd es letztens schon ausdrückte, diese „Ich hab eine zu kaputte Vergangenheit und kann nicht mit dir zusammen sein, aber ich will heißen verrückten Sex mit dir“ - Sache nervt! Auch Daemon ist mir da deutlich zu dominant. Vielleicht stehen ja manche darauf, aber ich würde damit überhaupt nicht klar kommen und würde auch nicht in dieser schwachen Rolle, in der sich Katy ja trotzdem befindet leben wollen!
Auch Band drei wurde nicht besser. Keine Gefühlsduselei mehr, sondern nun die volle Dröhnung Folter und Mord! Yeah! Das macht doch gleich ein tolles Gefühl beim Lesen. Ich hab ja grundsätzlich nichts gegen kleine Elemente um den Hass auf eine Figur/Gruppe zu verstärken, wie bei Jack Randall aus Outlander. Aber muss man ein Buch quasi nur aus dieser Folterscheiße bestehen lassen?
Und dann Band fünf. Erst ist Daemon wieder eine Pupsnase, dann kann er sich plötzlich wieder an Katy erinnern und liebt sie wieder total. Was soll das denn? Das ist doch nichts ganzes und nichts halbes...
Insgesamt geht mir also diese Moral echt voll auf den Senkel und die Tatsache, dass keine Möglichkeit offen gelassen wird, aus dem Schlamassel rauszukommen, bis am Ende dann der Lichtstrahl am Himmel erscheint. Plötzlich, unwillkürlich. Alles wieder gut und vorbei.
Das ist doch keine gute Literatur Mensch...

Im Grunde tut es mir wirklich leid das ganze so schlecht bewerten zu müssen, nicht nur, weil die Reihe so viele lieben und ich tief in meinem Herzen weiß, dass ich einigen gerade ihre Liebe zu Daemon beschmutze – deswegen tut mir leid Leute, aber ich musste das einfach mal sagen!
Aber seht es so, ihr könnt den Typen haben und dafür bekomme ich meinen Jamie! Abgemacht? Knorke!

Und falls Sie das lesen sollten Mrs. Armentrout (ich weiß, seid leise, dass mach ich eh nur für mein Gewissen), ich denke Sie sind ein toller Mensch, aber Ihre Bücher sind nicht meins. Trotzdem grandiose Leistung das so aufzustellen! Setzen, weitermachen.

Zu Oblivion habe ich ja bereits meine Meinung bekundet, alles dazu findet ihr hier.
Dann nochmals Entschuldigung für diesen negativen Post und danke fürs bis hier her lesen ihr Lieben! Nehmt es euch nicht so zu Herzen und regt euch ein bisschen über meine beschränkte Sicht auf, dann geht’s euch besser!

Man liest sich!

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