Donnerstag, 6. April 2017

Rezension "Weltenbruch"

Titel: Weltenbruch 
Autorin: Ruth Maria Kühne 
Preis: 14,99 Euro
Verlag: TWENTYSIX
Seitenzahl: 344 Seiten

Inhalt: Nach dem letzten Krieg ist nichts mehr wie es war. Die Menschheit zerbrach an ihrer Zwietracht und ihrem Hass, bis sich die letzten Überlebenden in zwei Lager gespalten haben. Auf der Seite der Soldaten zieht die junge Scharfschützin Heather gemeinsam mit ihrem Adler in ihre erste große Schlacht. Auf der anderen Seite kämpft der entschlossene Defender Ryder mit seinem Kumpel Nikolai und ihren beiden Hunden für die Widerstandsbewegung. Obwohl die beiden Feinde sind, wird sie eines Tages ein dunkles Geheimnis verbinden, welches das Ende der Welt bedeuten wird ...
Fazit: Sciencefiction. Ein Genre mit dem ich bis jetzt nichts anfangen konnte. Und nach dem Buch ehrlich gesagt immer noch nicht. Allerdings liegt das eher an mir als Person und daher nehmt es mir bitte nicht übel, dass ich keine Ahnung davon habe und auch keine Ahnung davon haben möchte!
Der Klappentext und auch das erste Kapitel klangen probehalber für mich eigentlich sehr vielversprechen. Mir fiel zwar schnell auf das der Stil entgegen meiner sonstigen Literatur doch recht einfach ist, aber man soll ja immer jedem eine Chance geben.
Der Stil ist leider das ganze Buch über recht einfach und ehrlich gesagt, nichts so meins, lässt sich dafür aber hervorragend weg lesen. Man braucht eben keinen großen Anspruch um durch den Text zu kommen, somit eignet sich das Werk ganz gut für zwischendurch. 
Zum Inhalt kann ich  einiges sagen. Als allererstes: Wie cool ist bitte die Idee mit den Tieren als Verbündeten, bzw. Seelenverwandten würde ich mal behaupten?! Ich fand selbst Silent, Heathers Adler aus seine Art sympathisch, und auch die anderen Tiere finde ich großartig in Szene gesetzt, Wenn sowas nur in der echten Welt ginge! 
Allerdings hat mich der Inhalt sonst nicht sonderlich umgehauen. Grundsätzlich war eine Idee da, aber mir fehlte der rote Faden, der die Handlung verbindet. Teilweise kamen sehr willkürliche Szenen, die mir als Leserin einfach nicht aufgehen wollten. Ein Grundgerüst war da, aber diese feine Verschachtelung von Beziehungen fehlte mir einfach. 
Dazu kommt, dass ich Heather jetzt eher weniger leiden kann. Als Protagonistin leider gar nicht mein Fall und auch eher die Art Frau bei der ich schnell das Weite suchen würde. Ihr Verhalten kommt mir extrem naiv und dumm vor und auch ihre Art mit Menschen umzugehen. 
Das ein weiterer Punkt ist, der mich wirklich ein bisschen stört. Ryders und Heathers Geschichten laufen erst recht unabhängig voneinander ab, obwohl ich dachte, dass es eben um ihre Beziehung und die damit verbundenen Schwierigkeiten geht. Aber nein, sie sehen sich einmal und schon: Bumm, Liebe auf den ersten Blick? - Sehr unwahrscheinlich. 
Ryder hingegen empfand ich wiederum als sehr sympathisch, vor allem seine Freundschaft zu den übrigen Kameraden. Einen gewissen Humor hatte er auch und vom Typ her gefiel er mir auch recht gut. 

Was kann ich abschließend sagen? Vermutlich liegt mir das Genre nicht, oder aber die Geschichte konnte mich einfach nicht mitreißen. Ich kann das Buch jetzt nicht unbedingt weiterempfehlen, weil ich nicht wirklich begeistert bin, aber vielleicht gefällt euch die Story ja besser? 
Meinungen können da ja immer auseinander gehen!:)

2/5
 
Liebe Ruth, mir tut es echt leid, dass mir dein Buch nicht so gefallen hat... :( Allerdings glaube ich, dass wenn du die Punkte ein bisschen ausbesserst, die nächsten Teile echt besser werden! Außerdem möchte ich wissen, wie es mit den beiden weitergeht! Und das John hoffentlich eine ausgewischt bekommt!  
Also, nimm es bitte nicht böse oder so, weil ich wollte dir eine ehrliche Rückmeldung geben! 

Danke für das Buch und mach unbedingt weiter so! Die Welt braucht Autoren!!!! 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen