Dienstag, 6. Juni 2017

Buchblogger? Nein danke!

Hallo ihr Lieben!
Wenn ihr diesen Post lest, kommt es folgend nun darauf an, mit welcher Kategorie ihr euch am besten identifizieren könnt!
Und zwar möchte ich mich heute mit dem Thema Buchblogger beschäftigen, weil ich nämlich gerade in der letzten Zeit, die verschiedensten Standpunkte dazu zu hören bekommen habe.

Buchblogger

Du bist auch Buchblogger? Gut, dann wirst du vielleicht bestätigen können, was ich in den letzten Monaten erlebt habe und immer noch erlebe.
Zu Anfang ist es immer eine seltsame Sache. Man schreibt Texte, die plötzlich Leute lesen, man präsentiert sich im Netz und baut seine eigene "Community" auf. Man kennt sich irgendwann untereinander und zusammen lebt man seine Leidenschaft. Man wird plötzlich von der großen Menge akzeptiert, jeder hat das selbe Hobby und unterstützt dich.
Aber zu Anfang fällt es einem schwer, diese Leidenschaft mit seinen Freunden, der Familie zu teilen. Ihnen zu offenbaren was das eigentlich ist, was man da macht. Das man Gefühle durch ein Buch miterleben kann und vieles mehr.
Einige offenbaren ihre Identität nie, einige später als andere. Und ab diesem Punkt kommen die eigentlichen Prüfungen. Ihr seid Fremde aus dem Internet, ich kenne euch nicht und wenn ihr mich und meine Texte nicht mögt, dann ist mir das egal. Aber die Meinung von Freunden und Familie zählt.
Man windet sich unter ihrem ehrlichen und kritischem Blick und fordert eine Antwort, die ganz verschieden ausfallen kann.


Die Unterstützer

Gerade was meine Familie betrifft, gibt es einen Teil, der mich klar unterstützt. Die sich zusammen mit mir über jedes Rezensionsexemplar freuen, die gerne selbige nach mir auch lesen und die meine Rezensionen durchlesen und mir Tipps geben, was ich besser oder diplomatischer ausdrücken könnte. Auch unter meinen Freunden gibt es welche, die sich meine Rezensionen durchlesen, mich bei Büchern nach meiner Meinung fragen oder manchmal einfach nur gerne über die Bücher reden wollen. Sie schätzen, dass ich das so durchziehe und wissen wie viel Arbeit manchmal dahinter steckt. Ihr könnt euch vorstellen, dass es schwer nachvollziehbar ist, wenn ich mich für Stunden in meinem Zimmer verbarrikadiere und Fotos mache für... ja für was eigentlich? Aber es ist ihnen egal und sie respektieren mein Hobby und meine dazugehörige Leidenschaft!
Somit auch wohl meine liebste Kategorie.
Natürlich gehören hier auch die anderen Buchblogger zu, denn im Grunde ist das Buchbloggen wie eine große Familie.

Buch-was? 

Die wahrscheinlich annehmbarste Kategorie, die man durchaus einfach ignorieren kann, denn immerhin tun sie dasselbe mit mir. Sie haben keine Ahnung was ein Buchblog ist, kennen den Unterschied zwischen Rezession (wirtschaftlicher Abschwung) und Rezension (Bewertung) nicht. Ihnen ist egal, was ich mache und ob ich damit erfolgreich bin oder nicht. Wenn ich ein neues Buch habe und mich darüber freue, ernte ich höchstens eine hochgezogene Augenbraue.
Auch ein Teil meiner Familie und meiner Freunde gehört dazu. Das bedeutet nicht das sie mich nicht mögen oder kein Interesse an mir haben, sondern man muss sich das eher wie bei "Am Arsch vorbei geht auch ein Weg" vorstellen. "Alexandra, ich hab dich lieb, aber mir ist egal was du mit deinen Büchern machst."
Klare Sache und meckern braucht man auch nicht, immerhin interessiere ich mich nicht dafür, was sie mit ihrer XBox oder PS4 oder sonst was machen. Computerspiele? Am Arsch vorbei.
Also sind wir schon wieder quitt.

Die Hater

Ich mag eigentlich nicht direkt Hater sagen, denn so richtigen Hate habe ich deswegen noch nicht abbekommen. Allerdings ernte ich deswegen immer wieder mal, gerne Spott. Von Fragen wie: "Sind das die Puppen deiner kleinen Schwester?" (auf Funkos bezogen) und "Hast du nichts besseres zu tun?" ging es bei mir sogar schon so weit, dass es Leute gab, die eins meiner Fotos screenshoteten und sich dann in einer Whatsappgruppe drüber lustig machten.
Das hat mich zwar verletzt, aber ich sehe das jetzt anders, denn ich halte diese Gruppe für etwas kindlich und rückständig und ich brauche mich wirklich nicht über Kinder zu ereifern.
Wenn sie nicht dir Größe besitzen und mir ins Gesicht sagen können, dass sie das lächerlich finden, sind sie keinen Pfennig wert und so muss man das auch mit Spott im Internet halten.
Entweder ihr ignoriert es oder amüsiert euch drüber. Vielleicht sind sie einfach nur neidisch, weil man ein Buch lesen kann, ohne Mama oder Papa. Auf Aussagen wie "Zocken ist eh viel besserer wie Lesen" reagiere ich schon gar nicht.

Egal zu welcher Kategorie ihr gehören mögt, so denkt doch immer daran, dass das hier nichts anderes als Malen, Singen oder Fußball spielen ist. Ich mache das aus Spaß und wenn euch das nicht passt, dass lest es nicht und folgt mir nicht bei Instagram!

Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Egal ob mit dem Bloggen oder anderen Hobbys? Schreibt sie doch gerne mal rein!

Man liest sich!

1 Kommentar:

  1. Toller Post!
    Ich hätte bis jetzt (zum Glück) keine Erfahrung mit hate. Bei mir wissen es auch nicht so viele nur meine Familie & beste oder ganz gute Freunde denen ich vertraue. Manche von ihnen feiern das total was ich mache und anderen ist es egal, was für mich komplett okay ist denn im Grunde genommen akzeptieren sie es und machen sich nicht darüber lustig auch wenn es sie nicht interessiert.

    - Laura :)

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