Sonntag, 6. August 2017

Leseflaute? Nicht mit mir!

„Wir haben Flaute und krepieren daran,
denn schon seit Tagen geht es nicht mehr voran...“
  • „Es gibt nur Wasser“ von Santiano

Sicherlich werden es viele von euch kennen und auch ich kam letztens zum ersten mal in den Genuss, einer Leseflaute. Gut Genuss mag dahin gestellt sein, aber ihr wisst was ich meine.
Grundsätzlich ist es immer dasselbe, habe ich recht? Man kommt einfach nicht weiter, das Buch nervt nur und zum Lesen hat man eigentlich gar keine Lust. Viel lieber schaut man einen Film, malt ein bisschen oder zockt. Gleichzeitig kommt aber dann wieder das schlechte Gewissen, was alle Bookstagramer kennen werden: „Ich habe noch nichts gelesen! Mein Monat wird so schlecht ausfallen. Mein SUB wird immer größer!“ Wie ihr euren SUB vermeiden könnt, findet ihr hier!
Ich weiß, manchmal ist das einfach so und man will aus diesem Loch nicht so richtig rauskommen. Und ich denke dafür gibt es auch einen Grund. Entweder, ihr habt einfach grade sehr viel Stress und deswegen könnt ihr euch nicht auf das Lesen konzentrieren oder aber das Buch ist einfach sau scheiße. Sind wir doch ehrlich und nutzen auch das richtige Wort.
Deswegen, weil ich es definitiv nicht ertrage, meine Bücher wie einen Ex-Freund zu behandeln, den man nur ab und an mal nett grüßt, sich aber im Grunde gar nicht mit beschäftigen will, einfache Regel:

Was stört muss weg.

Mein Tipp an euch. Wenn ihr in einer Leseflaute steckt, dann packt einfach das Buch weg, das ihr gerade lest und nehmt euch eins auf das ihr euch entweder riesig freut oder aber, dass ihr schon mal richtig gut fandet und das ihr ewig nicht gelesen habt!
Warum herum quälen mit schlechter Literatur, wenn es doch keinen Sinn hat?
Denkt stattdessen lieber mal daran, dass ihr bei eurem Lesetempo und der durchschnittlichen Lebenserwartung nur noch eine bestimmte Menge an Büchern lesen könnt. Wollt ihr diese Menge, mit schlechten Büchern runter ziehen? Ich nicht. Also Bye blödes Buch und Hallo neues.
Ganz eine Einstellung.
Was ebenfalls hilft, ist wenn ihr euch feste Zeiten einlegt. Zum Beispiel habe ich es so, dass ich ab 9 Uhr abends meinen Tag so gut wie abgeschlossen habe, es sei denn es sollten Sonderfälle auftauchen. Und dann wird von 9 bis 11 gelesen und dann ist Schicht im Schacht. Folgernd: Ich habe gelesen, komme entspannt in den Schlaf und habe in der Regel auch genug Schlaf bekommen, sodass ich am nächsten Morgen halbwegs munter um halb 7 aufstehen kann.
Diese feste Zeit – Regel lässt sich natürlich überall sonst auch anwenden und ist somit wirklich ratsam. Und falls alles mal schief gehen sollte, dann denkt daran: Irgendwann kommt der Wind schon und trägt euch weiter.
Damit danke fürs Lesen und falls ihr weitere Tipps haben solltet, gerne in die Kommentare!

Man liest sich!

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