Samstag, 12. August 2017

Rezension "Maybe Not"

Titel: Maybe Not
Autorin: Colleen Hoover
Preis: 7,95 Euro
Verlag: dtv
Seitenzahl: 135 Seiten

Inhalt: Ein Mädchen als Mitbewohnerin in der WG? Nichts lieber als das, denkt Warren. Vor allem, wenn besagte Mitbewohnerin so überaus attraktiv und sexy ist wie Bridgette. Doch Warren gegenüber verhält sich Bridgette kaltschnäuzig und abweisend. Offensichtlich hasst sie ihn aufs Blut … oder doch nicht? Was, wenn die Leidenschaft, mit der sie ihn verabscheut, eine ganz andere Leidenschaft verbirgt? Genau die plant Warren aus ihr herauszukitzeln. Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Warren Gefahr läuft, sein Herz zu verlieren …


Fazit: Normalerweise bin ich ja nicht so dieser Spin – off Typ. Erscheint mir meist sehr überflüssig und interessiert mich im Grunde auch nicht näher. Dieses habe ich auch nur gelesen, weil meine Schwester es eben grade im Regal hatte und ich das gut hinter Maybe Someday rein quetschen konnte. Was soll ich sagen? Ich hätte nicht erwartet, dass es mir besser gefällt, als der eigentliche Roman! Die Stimmung zwischen Warren und Bridgette ist von Anfang ehrlich. Auch wenn Bridgette recht aggressiv ist und manches für sich behält, so ist sie stets aufrichtig. Trotz ihres umständlichen Charakters kann man sich echt lieb gewinnen, genauso wie Warren. Was ich zudem gut fand, war das bei ihnen alles erst mal auf körperlicher Ebene stattfindet. Es ist nicht so eine „Liebe auf den ersten Blick“ Geschichte, sondern fängt klein an. Sie sind sich der Anziehung zueinander bewusst, haben deswegen einfach nur Spaß. Nur nach und nach entwickelt sich etwas, eben so wie es ja meistens ist. Welches Paar sagt schon beim ersten Date: Ich liebe dich.
Es muss sich erst etwas entwickeln und nicht wie in vielen anderen Büchern: Boom, verliebt.
Der Sex war natürlich auf seine eigene Art sehr heiß und mir hat dabei gefallen, dass er ihr alles erklärt, sie entspannen lässt und auf sie Rücksicht nimmt. Ihm eben explizit diese eine Sache auffällt. Im Zusammenhang zu Maybe Someday kommt nicht viel dazu, dass einzige was verbindet eben einige Situationen und der unvergleichliche Humor.
Mir hat es ganz gut gefallen und für zwischendurch ist es mal ganz nett!

4/5

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