Donnerstag, 28. September 2017

5 Arten von Buchbloggern

Hello!
Kennt ihr das eigentlich, wenn ihr so von Blog zu Blog springt und euch immer gleich auf den ersten Blick ins Auge fällt, wer wie ist? Ganz ehrlich, die Gestaltung sagt oft schon direkt was über die bevorzugte Stilrichtung des Bloggers aus und natürlich gibt es da die verschiedensten Exemplare.
Jeder Blogger ist da auch ganz anders und deshalb lassen sie sich perfekt in Kategorien einteilen!
In welche gehört ihr wohl? 😌
1. Das Mädchen

Woran man das erkennt, ist eindeutig. Sie liest nur diese typischen Mädchen -  und Frauenromane, verliebt sich auch jedes mal in den männlichen Protagonisten und schreibt darüber natürlich auch eine ellenlange Rezension, wie sehr sie ihn während des Buches angefangen hat zu Lieben.
Manchmal habe ich das auch wohl mal, aber immer nur Herzschmerz kann ich nicht. Diese Bloggerinnen sind typische Vertreterinnen der "Ich hab Mr. Right noch nicht gefunden, wünsche mir aber bitte genau so einen" - Fraktion.
Ist ja nicht schlimm und irgendwie auch immer süß, aber das Thema wiederholt sich doch eben sehr oft und so bilden solche Bloggerinnen eher Gruppen, die auch nur solche Bücher lesen. Da fehlt mir persönlich oft die Abwechslung.

2. Der Mann  

Das Pendant zu unserem Mädchen. Er liest nichts anderes außer Fantasy und Sience Fiction. Und er schreibt sehr sachliche und "männliche" Rezensionen, die weniger auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Sympathie den Figuren gegenüber eingehen, sondern vielmehr auf den Schreibstil und die Story selbst. Dies ist natürlich ein großer Vorteil, denn wenn dort dann ein Buch schlecht bewertet wird, weiß man als Leser der Rezension, dass sich das Lesen schon kaum lohnt. Den für mich ist der Stil und die Story immer wichtig! Leider ist diese Gattung eher weniger vertreten und ich würde mir wünschen, mehr Jungs zum Lesen bringen zu können! 

3. Die Tiefsinnigen

Diese Art von Bloggern neigt dazu, immer und überall irgendwelche moralischen Grundsätze und tiefsinnigen Gedanken zu finden. Grundsätzlich lesen sie alles, also jedes Genre, aber auch in Liebesromanen ist immer eine tiefere Botschaft zu finden. Manche würden vielleicht von Verschwörungstheoretikern ausgehen, aber im Grunde sind sie harmlos. Sie wollen eben nur gerne zeigen, dass sie besonders gebildet sind und sehr tiefgängige Gedanken besitzen. Manchmal finde ich das persönlich sehr interessant, weil manche Bücher immer mehr sagen, als es zunächst scheint, aber manchmal ist es auch einfach nur eine nette Geschichte für zwischendurch. Wie würde mein Deutschlehrer sagen: "Manchmal sind die Vorhänge einfach nur blau."

4. Das Gespann

Diese Blogger sind immer im Team zu finden. Ob zu zweit oder mit noch mehr Leuten ist egal, Hauptsache die Seite gehört allen. Manche spezialisieren sich dann auf bestimmte Genres oder jeder hat sein eigenes Genre, was ich persönlich total cool finde. Das schafft Abwechslung und trotzdem irgendwie ein genaues Bild jeder Person. Blöd ist das denke ich manchmal für Verlage wenn ein Buch an drei Personen geschickt wird, deshalb ist hier eine gute Kommunikation unter allen wichtig. Ich habs selber schon mal ausprobiert, bin für mich aber auf das Ergebnis gekommen, dass alleine arbeiten einfach ist. Trotzdem mag ich das Format wie bei meinen Mädels von Our life are books 
sehr gerne.

5. Die 0815 Blogger 

Das soll keineswegs abwertend klingen , sondern beschreibt lediglich eine Lage die manche irgendwann erreichen. Ich habe das auch ab und an und dann ganz einfach keine Lust zu bloggen. Dann kommen nur sporadische Beiträge, die sehr kurz sind und die auch nicht wirklich vor Begeisterung überschäumen. Manche haben diese Einstellung bei ungefähr jedem Post, was mich immer total nervt. Wenn man ein Buch gelesen hat, sollte man auch bei der Rezension die blöd ausfällt, so respektvoll sein und sich vernünftig damit befassen. Ich rutsche da manchmal zwar rein, zieh dann aber letztendlich oft das Ruder noch rum und besser mich wieder. Da muss ich auf jeden Fall oft aufpassen und denke es geht damit nicht nur mir so. Am meisten Spaß macht es mir nämlich immer noch, wenn ich mit Herzblut an etwas rangehe!

Welchem gehört ihr an?

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