Samstag, 2. September 2017

Rezension "Fangirl"


Titel: Fangirl
Autorin: Rainbow Rowell
Preis: 18,00 Euro
Verlag: Hanser Verlag
Seitenzahl: 457 Seiten
Inhalt: Die Zwillinge Cath und Wren sind unzertrennlich, bis Wren beschließt, dass ihr Jungen und Partys wichtiger sind als das gemeinsame College-Zimmer. Ein harter Schlag für Cath, die sich immer weiter in ihre Traumwelt zurückzieht: Beim Lesen und Schreiben von Fanfiction lebt sie ihre Vorstellungen von Liebesbeziehungen aus. Mit Erfolg – Tausende Leser folgen ihr. Doch als Cath dann Nick und Levi näher kennenlernt, muss sie sich fragen, ob sie nicht langsam bereit ist, ihr Herz echten Menschen zu öffnen und über Erfahrungen zu schreiben, die größer sind als ihre Fantasien.
Fazit: Als dieses Cover die ersten Male auf Instagram auftauchte, habe ich mir zunächst nichts dabei gedacht. Als dann aber plötzlich an einem Tag, gefühlt jeder Blogger ein Bild mit diesem Buch hochlud, da konnte ich nicht mehr drum herum. Was rechtfertigt diesen Hype um Fangirl? Diese Frage schwirrte mir tagelang im Kopf herum und weil ich mich eigentlich stets auf diese Begeisterungsstürme verlassen kann, habe ich es dann schließlich gekauft.
Und hey, zunächst klang mir das ganze schon echt sympathisch! Cath schreibt FanFitction, lebt lieber in ihrer eigenen literarischen Welt und von Menschen hält sie nicht viel. Ich hatte auch so eine Zeit in der ich mich lieber in meinem Zimmer verkrochen habe, nur raus kam um zur Schule zu gehen und es gab sogar Zeiten in denen ich FanFictions schrieb.Was wichtig ist, ich war da etwa 13, 14 Jahre alt. Cath ist 18 Jahre alt und benimmt sich wie ein pubertärer Teenager.
Ganz ehrlich, sie hat mich richtig aufgeregt. Sie ist unglaublich introvertiert, das respektiere ich, aber kein Mensch ist wirklich so, oder? Ich habe viele introvertierte Menschen kennengelernt und keiner, kein einziger war so für sich und menschenfremd.
Ich finde die Geschichte hatte auch insofern keine wirkliche Handlung. Gut, sie schreibt ihre komische Geschichte, dass kann sie auch ganz gut. Okay, sie lernt irgendwie nach und nach zwei Leute kennen, aber lässt beide immer an ausgestreckten Arm hungern. Sie baut einige Beziehungsstränge auf, ja auch. Aber im Grunde geht es nur um ihr kleines Universum und das ist wirklich klein. Keine Entwicklung des Charakter, keine richtige Handlung, überhaupt nichts irgendwie.
Auch der Stil war nicht wirklich meins. Es hat mich nicht gefesselt und ich war eher abgeneigt, weiter zu lesen.
Meinetwegen mag jeder dieses Buch lieben. Ich nicht.
Schade eigentlich, weil ich mir echt was versprochen hatte.

Habt ihr das Buch gelesen? Wie seht ihr das?

1/5

1 Kommentar:

  1. Ich muss sagen, ich liebe dieses Buch. Aus eigenen Erfahrungen kann ich behaupten, dass es Leute gibt die in dem Alter noch so verschlossen und introvertiert sind.

    Zur Entwicklung: Cather hat sich sehr entwickelt, sich mehreren Menschen geöffnet. Gelernt das Fanfiction toll ist, dass echte Leben aber auch. Und es ging darum, dass sie das Buch Simon nach all den Jahren der Kindheit loslassen kann. Akzeptieren kann das es zu Ende ist, aber trotzdem noch Spaß am schreiben nicht verliert. Lernt in der Realität zu Leben, nicht nur in ihrer Fantasie. Ich fand den Schreibstil sehr unterhaltsam und ich konnte mich persönlich gut mit Cath identifizieren. Aber ich akzeptiere deine Meinung natürlich. Es ist vielleicht nicht was für jeden. :)

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