Montag, 4. September 2017

Rezension "New York zu verschenken"


Titel: New York zu Verschenken
Autorin: Anna Pfeffer (Autorenduo)
Preis: 14,99 Euro
Verlag: cbj
Seitenzahl: 331 Seiten

Inhalt:Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …
Fazit: Was mich zunächst überraschte, weil ich es irgendwie überlesen habe, war die Tatsache, dass es sich um einen Chat – Roman handelt. Also wem 14,99 Euro zu viel Geld für ein Buch bestehend aus WhatsApp Nachrichten sind, der sei schon mal im voraus gewarnt.
Zunächst war ich selbst nicht so begeistert, da ich dass ja auch erst mal gar nicht erwartet hatte. Bis zur Hälfte des Buches hat sich auch nicht wirklich Begeisterung breit gemacht, muss ich gestehen. Ich fand diesen Nachrichten Stil irgendwie anstrengend und Anton hat sich, um es nett zu formulieren, wie ein überhebliches, rotznasiges, verzogenes Kleinkind aufgeführt. Als an Stelle von Liv, hätte ich ihm wohl mal ganz klar meine Meinung gegeigt und ihn dann ignoriert.
Was ich auch nicht so gelungen fand, war diese Informationssperre über Liv, die während des ganzen Buches anhält und erst auf den letzten Seiten gelöst wird. Man erfährt zwar viel von ihr als Mensch, aber dieses kleine Detail was einen wirklich interessiert, dass bleibt im Dunklen.
Gegen Hälfte des Buches, wird die Geschichte, wenn man sie denn so nennen will, besser.
Die Entwicklung die Anton dabei durch macht, hat mir sehr zugesagt. Seine Sicht auf die Welt und auch diese Macho – Masche mit etwas zu viel Selbstbewusstsein ändern sich nach und nach und man bekommt eine Sicht auf ihn, die überrascht.
Da der Inhalt nicht grade vielschichtig aufgebaut ist, kann ich eigentlich gar nicht so viel mehr sagen. Das Ende war ein wenig seltsam, aber hat mir dann doch ganz gut gefallen.
Insgesamt würde ich also sagen, dass es ein nettes Buch ist, eher vielleicht für jüngere Mädchen, die noch nicht so auf 500 Seiten eng beschriebene Bücher stehen. Der Inhalt ist nicht gerade originell, aber die Entwicklung der beiden ist toll!

3/5

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