Samstag, 9. September 2017

Rezension "This love has no End"

Titel: This love has no End
Autor: Tommy Wallach
Preis: 14,99 Euro
Verlag: cbj
Seitenzahl: 320 Seiten

Inhalt: Als Parker in einer Luxushotellobby dem faszinierenden Mädchen Zelda begegnet und sie um ein obszön dickes Banknotenbündel erleichtert, ist es vorbei mit seiner Unsichtbarkeit. Denn eigentlich hat er die Kunst perfektioniert, niemandem aufzufallen. Doch die silberhaarige Zelda sieht ihm mitten ins Herz. Und so lässt Parker sich mit ihr auf eine hochriskante Wette ein. Die wird sie beide in einem atemberaubenden Wirbel durch die Nacht tragen, sie werden der Liebe begegnen, dem Glück über den Weg laufen, dem Tod ins Auge schauen und erkennen, was ihnen ihr Leben wert ist.
Fazit: ICH. BIN. ABSOLUT. BEGEISTERT:
Ich hatte zunächst nicht damit gerechnet, dass ich in eine derartig großartige Gefühlswelt reingezogen werde würde... Mir gefiel das Cover total und auch der Klappentext sagte mir zu, allerdings hatte ich nicht gedacht, dass es dann so fantastisch werden würde. 
Zunächst muss ich sagen, dass ich mich schon auf den ersten Seiten verliebt habe! Warum? Weil der Stil unglaublich ist!
Kennt ihr diese Bücher, bei denen egal sein kann, was die Story beinhaltet, weil der Stil einfach göttlich ist? So müsst ihr euch den Stil vorstellen.
Aber auch die Story hat mich total umgehauen... Zelda ist ein wundervoller Mensch. Wirklich. Ich hätte sie echt gerne als Freundin und ihr Bestreben und ihre Weltsicht ist wunderschön. Sie verbindet eine tiefe, gebildete Seite mit einem sprudeligen erfrischendem Charakter. 
Man fühlt sich allein beim Lesen, so glücklich, dass man ihr begegnen darf, dass ich mir gar nicht vorstellen mag, wie der Autor sich beim Erschaffen von Zelda gefühlt hat.
Auch der Protagonist Parker hat seinen eigenen Charme. Seine Geschichten sind wirklich gut und wenn es ein Buch nur mit seinen Märchen gäbe, ich würde es kaufen.  
Obwohl er nicht sprechen kann, ist er jemand dessen Worte mehr aussagen und bedeuten, als wenn er sprechen könnte. Er hat eine Art, den Leser zu fesseln, die man kaum beschreiben kann. Am besten müsst ihr das selber lesen!
Auch die Art, wie die beiden miteinander umgehen hat etwas Schönes. 
Die Beziehung, die die beiden verbindet ist nicht von Leidenschaft und Lust geleitet, sondern vielmehr von tiefen Gefühlen, die weit über Lust hinaus gehen. 
Den Humor den Parker und auch Zelda dabei haben, schafft eine lockere Atmosphäre, die sowohl den beiden als auch dem Leser helfen, schwierige Situationen zu überwinden und zu verstehen.
Insofern war das Ende, anders als erwartet, aber doch nachvollziehbar. 
5/5  

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