Sonntag, 22. Oktober 2017

Rezension "Fayra - Das Herz der Phönixtochter"

Titel: Fayra - Das Herz der Phönixtochter
Autorin: Nina Blazon
Preis: 16,99 Euro
Verlag: cbt
Seitenzahl: 464 Seiten

Inhalt: Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt … 
Fazit: Zunächst muss ich erst mal loswerden, dass mir das Cover unglaublich gut gefällt! Mit diesen Farben und vor allem den goldenen Akzenten, spricht es mich einfach total an! Fayra ist optisch, also definitiv ein Hingucker. 
Auch der Inhalt ließ sich sehen. Zunächst war ich ein bisschen verwirrt, weil eine ganze Weile nur Anna Fee und ihre Freundin Nelly eine Rolle spielten. Ich hatte irgendwie erwartet, dass Fayra von Anfang an dabei ist, was allerdings nicht der Fall ist. 
Aber trotzdem hat es mich irgendwie begeistern können. Ich hatte erst Angst, dass Fee und Nelly wegen ihres Alters nervig wirken würden. 
Hier muss ich aber auf jeden Fall einen fetten Pluspunkt geben. Nina Blazon hat es geschafft, ein realistisches und trotzdem spannendes und faszinierendes Bild einer 12-jährigen zu schaffen. Einerseits hat man gemerkt, dass die beiden eben noch jünger waren und auch im Gegensatz zu den anderen Teenagern im Buch deutlich jünger, aber gleichzeitig, waren sie immer altersgerecht, trotzdem aber interessant dargestellt. Dass sie das so verbunden hat, ist eine Kunst. Denn einige andere Autoren, lassen ihre 12 - jährigen Protagonisten oft schnell wie volljährig wirken und nehmen damit jedwede Realität.   
Auch die Geschichte hat mir super gefallen. Es war nicht unbedingt eine neue Idee, aber auf ihre Art und Weise so eigentümlich und speziell umgesetzt, dass man meinen könne, dieses Genre hat vorher nicht existiert. Mir hat die Athmosphäre von Grusel, Fantasy und Freundschaft so zugesagt, dass ich mich nicht mehr vom Buch lösen konnte! 
Die Charaktere sind auf ihre Art und Weise jeder absolut sympathisch gewesen. Fees Eltern haben trotz der autoritären Rolle, die ihnen bestimmt ist, einen super Humor besessen.
Somit hatte Fee sowohl zuhause, als auch unter ihren Freunden eine gute Beziehung. Ich finde es schön, dass wir mal eine Protagonistin haben, deren Eltern beide noch leben, sich lieben und sie nicht terrorisieren! 
Insgesamt handelt es sich bei Fayra um eine total schöne und liebenswürdige Geschichte, in der sich alles um Freundschaft, Mut und Zusammenhalt dreht, die ich nur empfehlen kann! 
 
5/5

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