Samstag, 7. Oktober 2017

Rezension "Scherben der Dunkelheit"

Titel: Scherben der Dunkelheit
Autorin: Gesa Schwartz
Preis: 17,99 Euro
Verlag: cbt
Seitenzahl: 588 Seiten

Inhalt: Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint ...
Fazit: Himmel. Wo soll ich bloß anfangen?
Ich habe das Buch beim Bloggerportal entdeckt und mir gefiel das Cover. Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich erst mal unschlüssig, weil nicht wusste, ob es etwas für mich sein würde. Tagelang schlich ich um meinen PC und fragte es schließlich doch an. Ich konnte nicht anders, es hatte mich einfach nicht los lassen wollen.
Ich wünschte es wäre so gewesen, denn dann hätte ich mir diese Misere ersparen können.
Es tut mir leid, aber ich musste das Buch abbrechen...
Zunächst hatte mir die Geschichte eigentlich sogar ganz gut gefallen. Ich fand das Setting total spannend und auch die Magie, die der Zirkus ausströmte war fesselnd. Rhasgar fand ich extrem heiß und aufreizend und so verfolgte ich zunächst mit Hoffnung, die Liebesgeschichte die sich nach und nach entwickeln sollte. Allerdings gefiel mir da schon nicht, wie die Zeiten vermixt wurden. Das Buch spielt in unserer Zeit, aber beim Lesen hat man fast das Gefühl, einen historischen Roma zu lesen. Der Stil ist einfach so... altertümlich. Ich weiß nicht, ob ihr versteht was ich meine.
Neben diesem Sprung wurde auch die Geschichte nach und nach immer abstruser. Ich fand die Fantasie wurde hier nicht richtig eingesetzt, sondern machte vielmehr ein Bild von Dunkelheit und Unwohlsein. Mal kann das auch passieren, aber nur nervt.
Die Protagonisten konnten keinen Erfolg erzielen, immer nur Rückschläge und dabei bedauert man sie nicht einmal. Ach der „Böse“ machte mich nicht wahnsinnig oder lies mich wütend zurück. Es war mir eher gleichgültig. Die Geschichte an sich, war einfach so abgedreht, dass jeglichen Gefühl von Realität verloren ging.
Auch die Charaktere wurden mir zu wenig erläutert. Ich habe kaum Bezug gehabt und die Geschichten, die zu ihnen gehörten, waren einfach seltsam. Das so etwas passiert weiß ich, dass man solche Menschen zusammen findet auch. Aber das waren mir insgesamt einfach zu viele schlechte „Hintergrundgeschichten“.
Da bekommt man ja glatt Depressionen.
Mir war das Buch insgesamt zu negativ und auch der Stil und die Charaktere haben mich ziemlich genervt.
Ich habe es dann schlussendlich hundert Seiten vor Schluss abgebrochen, weil ich einfach keinen Sinn mehr drin gesehen habe.
Ich kann es leider nicht empfehlen, aber andere werden vielleicht anderer Meinung sein.
Tut mir leid, war eben nichts für mich! :( 

1/5

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