Mittwoch, 3. Januar 2018

Rezension "Splitterleben"

Titel: Splitterleben
Autorin: Jenna Strack
Preis: 12,00 Euro
Verlag: CreateSpace Independent 
Seitenzahl:  269 Seiten

Inhalt: Die Welt der siebzehnjährigen Mia scheint zu zersplittern, als sie kurz nach einem Sportwettkampf erfährt, dass sie unter einer unheilbaren Krankheit leidet. Von einem Moment auf den anderen scheinen ihre jungen Träume unerreichbar; die so hart erkämpfte Sportlerkarriere, das Wunschstudium und auch ihre erste große Liebe rücken in weite Ferne. Doch während sie sich Tag für Tag erneut dem Kampf gegen ihren eigenen Körper stellt, erkennt sie, was wirklich zählt im Leben: jeden schönen Moment zu genießen und aus den vorhandenen Splittern etwas neues zusammenzusetzen.
Fazit: 
"Wenn ich mich an einen speziellen Moment erinnern soll, in dem mein bisheriges Leben einen Riss bekam und die ersten Splitter meine Wahrnehmung streiften, dann war es wohl der Abend, an dem ich nieste und hoffte, es wäre nichts Schlimmes. Doch irgendetwas in mir wusste es bereits: dass nichts mehr so sein würde wie zuvor."
Ich habe dieses Buch ausgewählt, weil ich Jenna über Instagram kennenlernen durfte. Okay, kennenlernen insoweit, dass ich sie anbete und das sie schon mal auf einen Kommentar geantwortet hat. Aber in all ihren Posts habe ich immer eine tolle Persönlichkeit gesehen und daher wollte ich unbedingt ihre Bücher lesen. Immerhin muss ja wohl etwas davon auch in den Büchern stecken.
Ich war zwar recht überrascht, als ich das Buch in der Hand gehalten habe, da es für den Preis wirklich nicht viele Seiten sind. Als ich an der Kerze dazu gerochen habe, bin ich beinahe umgekippt. Mein Duft ist es nicht und ich war ein wenig enttäuscht.
Nun habe ich aber das Buch gelesen und ich sollte zuerst eins anmerken. Ich verstehe nun, warum die Kerze so riecht wie sich riecht. Genauso muss es sich wohl für Mia angefühlt haben. Dieser kleine Schwindel und das unwohle Gefühl das einen überkommt. Andererseits ist die Kerze genau der Duft, denn ich mir vorstelle würde, der in der Luft liegt, als sie in die Turnhalle kommt. Irgendwie passt es einfach richtig gut!
Die ersten Kapitel haben mich persönlich ein wenig überfordert, weil ich Mias Zuneigung zu Tobi mal gar nicht verstehen konnte. Himmel, schick bitte dieses Typen in die Wüste. Das ging mir einige Male durch den Kopf. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das als kleine Charaktereschwäche ansehe, allerdings hat das ja nicht nur Mia. Mädels, lauft bitte keinen Typen hinterher, die selbstverliebte Arschlöcher sind! Das sind sie nämlich nicht wert...
Nach und nach war ich aber immer gefangener von der Geschichte. Die Art und Weise, wie sich Mia über ihre Krankheit äußert und wie das Bild vor allem im Umgang mit anderen Menschen gezeigt wird, hat mich total für sich eingenommen. Ich bin ganz ehrlich, wenn ich sage, dass ich das nie so bedacht habe. Der Kampf gegen den eigenen Körper ist vermutlich der schlimmste und noch schlimmer ist wohl Unverständnis.
Anh hat mir als Persönlichkeit übrigens richtig gut gefallen und ich bin schon gespannt auf Sternwärts, was bereits auf meinem Nachttisch auf mich wartet. Neben Anh war natürlich auch Samu ein großer Sympathieträger und ich war ehrlich geschockt, als ich die letzte Seite gelesen habe. Vielleicht ist mir die ein oder andere Träne dabei über das Gesicht gelaufen...
Ich fand übrigens auch die Gestaltung vom Tierkreis genial!
Das hat dem Buch auch künstlerisch nochmal das gewisse Etwas gegeben. Selbst wenn das Cover nicht so ganz meinem Geschmack entspricht, ist das Buch zusammengefasst perfekt abgestimmt. Das Buchpaket hat mir auch zusammen sehr gut gefallen, mit den kleinen Süßigkeiten, dem Tee und den Karten!
Abschließend kann ich also sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Zwar hat mir Mias Verhalten manchmal nicht so zugesagt, aber insgesamt war es eine super gute Geschichte, die zum Nachdenken anregt und über ein wichtiges Thema aufklärt!

4/5 
Hier kommt ihr zu Jenna Stracks Website  

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