Donnerstag, 15. März 2018

Rezension "Artemis"

Titel: Artemis 
Autor: Andy Weir 
Preis: 15,00 Euro
Verlag: Heyne 
Seitenzahl: 448 Seiten

Inhalt: Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer.Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und dann wird auch noch ihr Auftraggeber ermordet. Plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.
Fazit: Der liebe Andy Weir. Meine Freunde, es gibt eine Sache, die man über ihn wissen sollte. Er ist der Mann, der es schafft, ein Buch mit nur einem Protagonisten, der keinen menschlichen Kontakte hat, weil er auf dem Mars festsitzt, zu schreiben und es dabei nicht eine Sekunde langweilig werden lässt. Ich meine ein Buch, in dem sich dutzende Seiten damit befassen wie Mark Watney Kartoffeln anbaut und dafür irgendein Chemie- und Physikzeugs anwendet und das mich, die Chemie und Physik hasst, trotzdem weiterlesen lässt. Das müsst ihr über seinen Schreibstil wissen, denn der Typ schreibt irre gut! In deinem ganzen Leben findest du vermutlich nicht ein Buch, dass mehr Humor hat, denn wenn Weir eins hat, dann ist das Humor. Und er schafft es immer irgendwie, einem diesen Physik- und Chemiemist zu vermitteln! Ohne, dass dir langweilig wird! 
Jetzt stellt euch diesen Schreibstil und diesen Humor in einer Stadt auf dem Mond vor, mit etwa 2000 Gesprächspartnern, die die saucoole Protagonistin Jazz foppen kann. 
Ahhhhh! Herrlich! 
Jazz ist als Person eine richtige Wucht. Zwar kriminell, aber man kann ja nicht alles haben! Als Person jedenfalls eine Glatte 1. Auch die umgebenden Charaktere waren sehr originell und vor allem sehr sympathisch und witzig gestaltet. Das Jazz Araberin ist, fand ich besonders klasse, denn genau das braucht eine gute Geschichte. Eine feurige Persönlichkeit, deren exotische Herkunft, trotz allem keine Rolle spielt, wenn es um das Zusammenleben mit anderen geht. 
Insgesamt schien mir Artemis zwar sehr idealistisch und ich würde keinesfalls auf dem Mond leben wollen, aber es scheint toleranzmäßig echt gefunkt zu haben, da oben! 
Auch die Entwicklung der Geschichte war wieder einmal sehr spannend! Die klitzekleine Kleinigkeit, dass halt jederzeit alles ausgelöscht werden kann, schreit ja nur nach Problemen und die Meuchelein, die mit hineingebracht wurden, machten einen wahren Festschmaus, für jemanden der Serien wie NICS und Laura Diamond liebt.  
Ohja, und gelernt habe ich natürlich auch wieder was, auch wenn ich hoffe, dass ich niemals auf dem Mond in eine ähnliche Lage komme. 
Zusammenfassend war ich einfach nur richtig begeistert. Die Geschichte ist der Hammer, die Personen haben das gewisse Etwas und man lernt noch was. Besser geht es wohl wirklich nicht! 
Also, meine Lieben, ab in die Buchhandlung und kauft, kauft, kauft, dieses Buch! 

5/5 
 
Vielen Dank ans Bloggerportal für´s zuschicken! 


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