Donnerstag, 26. April 2018

Rezension "Höllenkönig"

Titel: Höllenkönig
Autor: James Abbott 
Preis: 16.00 Euro
Verlag: Penhaligon Verlag
Seitenzahl: 608 Seiten 

Inhalt: Am Gipfel eines verschneiten Berges gelegen, inmitten einer todbringenden Einöde, liegt die Höllenfeste – ein unmenschliches Gefängnis, in dem die schlimmsten Verbrecher der Welt in lebenslanger Haft eingekerkert sind. Doch es sind nicht die Wachen, die die Macht über das Gefängnis in den Händen halten. Es ist der geheimnisvolle Höllenkönig, der die rivalisierenden Häftlinge kontrolliert. Was niemand weiß: Höllenkönig Xavier ist der einzige Verbrecher, der sich freiwillig in Ketten legen ließ. Welches entsetzliche Geheimnis hütet er – und was steht in der geheimen Botschaft, die den Höllenkönig plötzlich seine Ketten sprengen lässt? 
Fazit: Meine lieben Freunde, ich muss zugeben, dass ich dieses Buch wahrscheinlich von alleine nicht angefragt hätte. Mein Freund hat mich dann mehr oder weniger überredet und daher ist es dem vielleicht ein wenig geschuldet, wenn das Buch sonst so gar nicht meinem Beuteschema entspricht.
Ich war zunächst vor allem auch sehr verwirrt. Man wird in eine völlig unbekannte Landschaft geworfen und ohne Landkarte, die mir definitiv fehlte, ist man sehr orientierungslos. Das würde zwar während des Buches Dank mangelnder Zusatzinformationen nicht besser, aber man hätte immerhin nach einer Weile eine ungefähre Vorstellung von dem, was da abging. 
Zusätzlich fehlten mir einige Beschreibungen der Charaktere, wodurch ich mir irgendwie die Geschichte nicht richtig ausmalen konnte. Der Stil war eben sehr... aufs Kämpfen ausgelegt und insgesamt irgendwie sehr... männlich. 
Ja wie das halt manchmal so ist.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, wenn ich Xavir auch ein wenig dümmlich fand. So ne Kriegsmaschine ohne Hirn ist halt nicht mein Fall, aber zum Beispiel Landril gefiel mir sehr gut.
Auch die Kameradschaft, die sich unter den Männern bildete war sehr schön ausgearbeitet und hatte einen sehr überzeugenden Charme. 
Humor und Trockenheit zeichnete die Szenen aus und ließen mich mehrmals schmunzeln, allerdings hätte ich auch ohne die ganzen Enthauptungen gut leben können.

Insgesamt war das Buch recht interessant und von der Story her gar nicht schlecht. Die Hexen und das fremde Volk waren gut dargestellt und hat mich ziemlich mit sich gezogen, meine Sympathien lagen auch eher bei Brigitta und ihrem Schützling. 
Allerdings war mir der Stil zu männlich und mir fehlten zu viele Beschreibungen und vor allem eine Karte. 
Meiner Meinung nach bestimmt was für die Jungs, die auf diese Kriegsgeschichten stehen, mich konnte das Buch jedoch nicht sonderlich begeistern. 

3/5 

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