Dienstag, 15. Mai 2018

Rezension "Nevernight - Die Prüfung"


Titel: Nevernight - Die Prüfung
Autor: Jay Kristoff 
Preis: 22,99 Euro
Verlag: Fischer TOR
Seitenzahl: 704 Seiten

Inhalt: Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die 'Rote Kirche'. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschließen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der 'Roten Kirche' machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet …

Fazit: Manchmal hat man erst die ersten 30 Seiten gelesen und man weiß einfach mit Sicherheit, dass das Buch, das man in den Händen hält, fantastisch sein wird. Ich hatte keine Erwartungen als ich Nevernight angefangen habe. Ich habe zwar nur Gutes gehört, aber man kann ja nie wissen, ob man geschmackstechnisch mal nicht wieder gegen den Strom schwimmt.
Hier, meine Lieben, habe ich mich auf den ersten 30 Seiten verliebt. In Mia, die trotz ihrer Vergangenheit ein super sympathischer Mensch ist, auch als Assassinin. In Gottesgrab, die Stadt, die mehr Geheimnisse in sich trägt, als die Meisterin der Masken und später ebenso in Tric, der ein wundervoller Mensch ist und genauso wenig in die Rote Kirche gehört, wie Mia.
Bereits der Einstieg konnte mich sehr überzeugen. In Art und Weise eines Barden wird in die Geschichte eingeführt und (das i - Tüpfelchen des Ganzen) während des gesamten Geschichte kommentiert.
Und Leute, diese Kommentare waren so genial! Einige waren klar ein wenig überflüssig, aber die habe ich dann einfach gekonnt ignoriert. Ich musste mindestens alle zwei Seiten lachen und ich liebe Mias Art wirklich und Trics trockenen Humor. Ahhhh, ich könnte stundenlang Gespräche von den Beiden verfolgen!
Die Ausbildung selber war ebenfalls sehr interessant gestaltet. Die verschiedenen Disziplinen, die Morde und die Meister selber haben ihren eignen Charme gehabt und einen so gebannt, dass man das Buch kaum weg legen konnte.
Insgesamt tauchten immer wieder Wendungen auf, die ich so nicht erwartet hätte und die es noch besser gemacht haben. Mein persönliches Bonbon waren aber die Rückblicke, die synchron zum Jetzt erzählt wurden. Nur eben in anderen Situationen. Wen das jetzt verwirrt, kauft einfach das Buch, dann versteht ihr was ich meine.
Ich war einfach nur unendlich begeistert und bin gespannt auf Teil Nr. 2, der auch schon auf meinen Nachtschrank auf mich wartet.

Ganz klarer Jahresfavourite bis jetzt!

5/5 

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